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17.05.2022 / Gebetsanliegen 05-2022
Gebetsanliegen Mai 2022

Der große Auftrag

„Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern. Dabei sollt ihr sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes taufen und sie belehren, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.“ (Matthäus 28,18-20)

Liebe Geschwister,

Jesus bestellte als Auferstandener von den Toten um diese Zeit vor etwa 2.000 Jahren seine Jünger auf einen Berg in Galiläa im Norden von Israel. Dort gab er ihnen den Auftrag, zu allen Völkern zu gehen und zu seinen Nachfolgern zu machen. Jesus ist der allmächtige Gott und uns auch heute ganz nahe, wenn wir in seinem Auftrag unterwegs sind.

Unsere aktuellen Anliegen:
  • Weltweit: Communio Messianica wächst
    Es ist großartig, zu sehen wie Jesus auch in der von Islam dominierten Welt seine Gemeinde baut. Es ist ein großes Vorrecht für uns, in dieser Zeit zu leben, in der die Wahrheit und das Licht Jesu Christi die Herzen von Muslimen erreicht. Jahrhunderte lang gab es so gut wie keine sichtbare Frucht der Missionsarbeit in der islamischen Welt. Doch nun finden so viele Muslime zu Jesus, dass es alle Hände voll zu tun gibt, diese Menschen in das christliche Leben einzuführen. CM will als Netzwerk diese Menschen beim Bau einer neuen Gemeinschaft von Jesus-Nachfolgern in der islamischen Welt zusammenbringen und stärken. Deshalb der Name Communio Messianica - auf Arabisch „Ummat al-Masih“, das ist die allem übergeordnete Gemeinschaft derer, die zu Christus gehören.
  • Nigeria: Anhaltende Angriffe der Fulani auf Christen, und doch werden Fulani Christen
    Radikalislamische Fulani-Milizen haben im nigerianischen Bundesstaat Plateau erst jetzt wieder elf Dörfer überfallen und 142 Bewohner getötet. Dutzende wurden entführt. Hunderte von Dorfbewohnern flohen aus ihren brennenden Dörfern. Angeblich auf der Suche nach neuem Weideland, greifen die Fulani wegen ihres nomadischen Lebensstils christlich besiedelte Gebiete an. Nun übernehmen sie christliche Bauerngemeinden und werden dort sesshaft. Bisher galten die Angriffe nur anderen Völkern, aber es gibt eine reelle Gefahr für die wachsende CM-Gemeinde von ehemaligen Fulani-Muslimen. Lasst uns beten für beständiges Wachstum der Gemeinden und für Mittel und Möglichkeiten, diese Geschwister in ihren Jüngerschaft-Programmen, im diakonischen Dienst und in ihrem missionarischen Einsatz unter ihrem Volk zu unterstützen.
  • Mauretanien: Christliche Leiter verhaftet
    Wir haben schon für die junge Gemeinde in Mauretanien gebetet. Nun sind zwei Leiter der jungen Bewegung inhaftiert und angeklagt worden - einer im Norden, der andere im Süden des Landes. Die mauretanische Regierung ist in den letzten Jahren noch repressiver geworden. 2018 wurde im Strafgesetzbuch die Todesstrafe für Religionswechsel und Gotteslästerung festgelegt. Betet mit uns, dass diese Gesetze bei unseren Geschwistern nicht zur Anwendung kommen!
  • Darfur: Ehemalige Muslime verbreiten die Gute Nachricht
    Wir hatten schon berichtet: Unter den Flüchtlingen aus Darfur ist in den Anrainerstaaten eine ganze Reihe von christlichen Gemeinden entstanden. Diese Schwarzafrikaner waren jahrzehntelang von anderen Muslimen aus dem Nordsudan, den sogenannten arabischen Reitermilizen, drangsaliert worden. Ihre Dörfer wurden geplündert, Frauen vergewaltigt, Menschen in die Sklaverei entführt. Wie in vielen anderen Gebieten der islamischen Welt ist gegenwärtig eine Enttäuschung über den Islam zu verzeichnen. Nun gibt es eine neue Entwicklung: Jetzt gehen vertriebene Darfuris, die Jesus-Nachfolger geworden sind, zurück in ihre Heimat Darfur im westlichen Teil von Nordsudan an der Grenze zu Tschad, um ihre Stammesgenossen von Jesus und von der neuen „Ummah des Messias“ CM zu erzählen. Wir beten um gute Aufnahme für die beste Botschaft und die beste Gemeinschaft der Welt.
  • Afghanistan: Wie geht es den Christen?
    Gelegentlich haben die Taliban gegenüber Menschen, die früher mit westlichen Streitkräften zusammengearbeitet haben, etwas Milde walten lassen, aber gegenüber Christen, die als „Abtrünnige vom Islam“ gelten, zeigen sie keine Nachsicht. Viele Christen sind jetzt geflohen. Sie haben ihre Arbeit und ihr Zuhause verloren. Die meisten Menschen in Afghanistan leiden Hunger. Dreißig Prozent der Bevölkerung sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Berichten zufolge sind die afghanischen Christen trotz dieser Nöte positiv gestimmt und überzeugt, dass der lebendige Christus mit ihnen ist und Er ihre Wege lenken wird. Eine Konvertitin, die mit ihrer Familie in Afghanistan geblieben ist, berichtet: "Mein Name ist Roya und ich musste die Schule abbrechen, um meine kranke Mutter und meine jüngeren Geschwister zu pflegen. Eines Tages schaltete meine Mutter Mohabat TV (ein mit CM eng verbündeter, christlicher Sender, der auf Persisch/Farsi sendet) ein, während sie sich ausruhte. Wir hörten mit Begeisterung die verschiedenen Geschichten aus der Bibel und sahen uns jeden Tag verschiedene Sendungen auf dem Mohabat Chanel an. Schließlich schlossen sich mein Vater und meine Geschwister uns an. Es war ein Wunder, dass meine Familie zusammenkam, um sich geistlich zu ernähren und unsere Herzen Jesus zu schenken; wir bekamen sogar unsere eigene Bibel! Kurz darauf verstarb meine liebe Mutter, und wir wurden mit viel Trauer und Schmerz zurückgelassen. Und dann fielen die Taliban auch noch bei uns ein. Wir versuchten, ein Versteck für unsere Bibel zu finden, aber alles ging so schnell - sie griffen unser Haus an, verhafteten meinen Vater und beschlagnahmten unsere Bibel. Seitdem haben wir nichts mehr von meinem Vater gehört, und ich darf mein Haus nicht mehr ohne die Begleitung eines männlichen Verwandten verlassen. Unsere anderen Familienmitglieder sind gläubige Muslime und wissen nicht, dass wir Christen sind. Sie werden uns den Taliban ausliefern, wenn wir entdeckt werden. Betet, bitte für meine Familie, dass mein Vater nach Hause kommt und für unser aller Sicherheit.“
  • Deutschsprachiger Raum: Sammlung und Schulung von potenziellen CM-Verantwortungsträgern in Europa
    Im Juli wird es mit unserem Kooperationspartner in der Schweiz ein erstes Treffen zu diesem Zweck geben, und zwar für den Raum Süddeutschland, Österreich und deutschsprachige Schweiz. Unser Mitarbeiter in der Schweiz schreibt dazu: „Wir werden ein Schulungs-Wochenende für MBBs, die eine Sicht für Evangelisation, Jüngerschaft, Gemeindegründung und Mission haben und die ein Segen für ihr Umfeld und die Welt sein wollen, durchführen. Wir haben hervorragende Referenten. Viele, die in der Schweiz unter MBBs arbeiten, helfen praktisch mit. Das Wochenende ist für MBBs die Leitungspotential haben und etwas bewegen wollen. Das sind Multiplikatoren und hier sehe ich, dass wir als CM ein großer Segen für sie sein können.“ Das Wochenende findet von 29. Juli 2022 bis 1. August 2022 statt. Wir erwarten 70 bis 100 Teilnehmer. Betet für dieses wichtige Treffen, dass Gott uns die richtigen Menschen schickt - und um Gelingen, alles gut auszuführen.
  • Weltweit: Evangelisation mit CM-Leiter Dr. Yassir Eric - auf Arabisch, Russisch und Farsi
    Vom 4.-8. Mai wird mit Yassir Eric wieder eine Hybrid-Evangelisation auf dem Schönblick in Schwäbisch Gmünd stattfinden. Die Veranstaltungen werden für Fernsehen und Internet aufgenommen und mit Simultanübersetzung auf Arabisch, Persisch (Farsi) und Russisch (für die „Stan“-Länder) in alle Welt ausgestrahlt. Nach den letzten Jahren warten schon viele auf diese neue Folge. Betet, dass Gott die Herzen von vielen Muslimen weltweit erreicht und erneuert durch den lebensverändernden Glauben an Jesus Christus und durch die Kraft seiner Vergebung.

Danke dafür, dass Ihr uns im Gebet mittragt.

Shalom – Friede sei mit Euch –

Yassir Eric und Mitarbeiter

Konto:

IIRF-D e.V.

IBAN: DE11520604100005015871

BIC: GENODEF1EK1

Steuer-ID: 86166/55169

 
   
 
 
Pdf-Download der Gebetsanliegen hier
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